Kochel a. See -
Franz-Marc-Museum

Herzogstandweg 43,
82431 Kochel a. See,
Tel. 08851/7114,
9212-28
(Franz-Marc-Stiftung)
u. 338 (Verkehrsamt),
Fax 5588

Geöffnet:
April-Oktober
u. 25. Dezember
bis 15. Januar
Di.-So. 14.00-18.00

Führer: K. Lankheit, Führer durch das Franz-Marc-Museum, München 21996

 

 

Kochel war für Franz Marcs Leben (1880-1916) und künstlerische Entwicklung nach seinen eigenen Worten ein »Schicksalsort«. Zur Erinnerung daran richtete die Franz-Marc-Stiftung 1986 in einer Villa des späten 19. Jahrhunderts am südlichen Ortsrand über dem Kochelsee ein Museum ein. In sieben Räumen auf zwei Geschossen sind Gemälde, Skulpturen und Graphiken Franz Marcs ausgestellt, u. a. seine 1909 entstandenen »Rehe im Schilf«, »Die roten Rehe« von 1912 oder »Die drei Pferde I« von 1913, die einen Höhepunkt seines Schaffens markieren. Einmalig ist das vollständige Werk der 22 Holzschnitte aus der Zeit von 1911 bis 1913, zu denen exemplarisch die Druckstöcke gezeigt werden.

Gemälde seines Vaters Wilhelm Marc, Werke der Freunde aus der Neuen Künstlervereinigung München, dem »Blauen Reiter«- und dem »Brücke«-Kreis, wie Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Paul Klee, August Macke, Alfred Kubin, Heinrich Campendonk, Marianne v. Werefkin und Ernst Ludwig Kirchner, sowie Beispiele aus der von Marc gesammelten bayerischen und außereuropäischen Volkskunst weisen auf Einflüsse und Wirkung des Künstlers hin.